Am 31. März wird die Vollsperrung für die Baumaßnahme zur Teilerneuerung der Mühlbachbrücke in Plaidt im Verlauf der L 117 aktiv geschaltet.
Die Maßnahme startet zunächst mit Arbeiten der Versorger an der vorhandenen Gasleitung, die in der gesamten KW 14 abgewickelt werden. Dabei muss die Gasleitung, die derzeit noch im Böschungsbereich liegt, vom Überbau und den Flügelwänden der Mühlbachbrücke getrennt werden. Die neue Gasleitung hingegen wird - entgegen vorheriger Planungen - in der Sommerpause des Auftragnehmers in die Fahrbahn verlegt und wieder an das Bauwerk angeschlossen. Die Aktivschaltung der Gasleitung steht sodann erst mit dem Fahrbahnausbau der L 117 im Jahre 2026 an. Ursprünglich war geplant, diese Arbeiten innerhalb der jetzt anstehenden Vollsperrung für die Brücke auszuführen. Dies stellte sich nun aufgrund der kurzfristigen Umverlegung der Gasleitung in die Fahrbahn als nicht machbar heraus. Der Gasversorger wird bis zur finalen Verlegung der Gasleitung in die Fahrbahn eine provisorische Gasversorgung sicherstellen.
Hieran anschließend, mit Beginn der KW 15, werden im Auftrag des LBM Cochem-Koblenz die eigentlichen Arbeiten zur Teilerneuerung der Mühlbachbrücke in Plaidt aufgenommen.
In einem ersten Schritt wird zunächst der bestehende Überbau vollständig zurückgebaut.
Mit schwerem Gerät wird der neue Überbau, bestehend aus Halbfertigteilen, auf Großbohrpfählen gegründet. Sobald die Halbfertigteile verbaut wurden, kann schrittweise der Aufbau auf diesen beginnen.
Während der Bauzeit muss die L 117 zwischen der Kretzer Straße und der Friedhofstraße voll gesperrt werden. Örtliche Umleitungen werden eingerichtet.
Ende 2025 sollen die Arbeiten an der Brücke zum Abschluss kommen.
Die Mühlbachbrücke im Zuge der L117 wurde 1954 erbaut. Mit rund 70 Jahren ist die Lebensdauer des Überbaus erreicht. Eine Wirtschaftlichkeitsprüfung hat gezeigt, dass die Erneuerung des Überbaus mit gleichzeitiger Erhöhung der Brückenklasse die wirtschaftlichste Variante darstellt. Somit können neben den statischen Defiziten gleichzeitig altersbedingte Schäden am Bauwerk behoben werden.
Die Teilerneuerung wird von der Firma Bruno Klein aus Jünkerath ausgeführt. Die Gesamtkosten betragen ca. 610.000 Euro brutto, die vom Land Rheinland-Pfalz übernommen werden.
Aktuelle Informationen hierzu, insbesondere zur Verkehrsführung, können dem Mobilitätsatlas unter verkehr.rlp.de kurz vor Beginn der Arbeiten entnommen werden.
Der LBM Cochem-Koblenz bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Maßnahme, wenn diese auch mit Behinderungen im Verkehrsablauf verbunden ist.