Quelle: Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz  ©

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B 47, Südumgehung Worms

Aktuelle Hinweise:

Die Horchheimer Straße ist in ihrem alten Verlauf ab dem 31. Juli für den Durchgangsverkehr endgültig gesperrt.

Die Verbindungsspange zwischen Weinsheimer Straße und Horchheimer Straße einschließlich der beiden neuen Kreisel (KVP 1 und 3) ist fertiggestellt.

Der von Horchheim kommende Verkehr wird über die Spange und die beiden neuen Kreisel zur Weinsheimer Straße (L 456) geführt.

Der aus Worms kommende Verkehr wird an der Einmündung Horchheimer Str./Weinsheimer Str. über eine abknickende Vorfahrt in die Weinsheimer Straße geführt und am neuen Kreisel über die Verbindungsspange nach Horchheim geleitet. Die Weinsheimer Straße ist wieder frei, die Einschränkungen in der Erreichbarkeit des Wertstoffhofs bestehen nicht mehr.

Aus Richtung Zentrum ist die Horchheimer Straße ab Tor 1 der Firma Renolit voll gesperrt.
Alle Unternehmen im gesperrten Bereich der Horchheimer Straße bleiben erreichbar. Entsprechende Hinweisschilder sind aufgestellt.

Der Fußgänger- und Radverkehr aus bzw. in Richtung Innenstadt wird ebenfalls über Verbindungsspange und Weinsheimer Straße geleitet. Eine direkte Verbindung durch die Baustelle ist weder für Radfahrer/innen noch für Fußgänger/innen möglich. Wir bitten diese Verkehrsteilnehmer/innen dringend, die Absperrungen zu beachten.

Die Radfahrerführung zu den westlichen Stadtteilen und Schulzentren über die neue Brücke  "Mondscheinweg" ist nun dauerhaft für den Rad- und Fußverkehr freigegeben. Der Abzweig von der Horchheimer Straße befindet sich nicht mehr auf Höhe der Spedition Vollmer, sondern gegenüber der Tankstelle Heydasch.

Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik "Aktuelles" 

B 47, Südumgehung Worms

Aktuelles

Übersichtsplan aktuelle Baumaßnahmen (PDF, 2,5 MB)

 

Aktuelle Bauarbeiten am zweiten Bauabschnitt "Horchheimer Straße" 

Seit Anfang Juni 2018 laufen die Arbeiten am zweiten Abschnitt der B47neu.

Der zweite Bauabschnitt zwischen Kolpingstraße und Weinsheimer Straße ist die bisher größte zusammenhängende Baumaßnahme im Gesamtprojekt „B47neu, Südumgehung Worms“. Er umfasst neben der Trasse der B47neu u. a. eine Brückenüberführung der Horchheimer Straße über die B47n, die neue Anschlussstelle „Horchheimer Straße“ mit zwei Kreisverkehrsplätzen, die Führung des "Mondscheinweges" über die bereits fertig gestellte Wirtschaftswegbrücke, den Neubau des Kreisverkehrsplatzes Weinsheimer Straße und eine Vielzahl weiterer begleitender Maßnahmen, wie z. B. Versickerungsbecken und landschaftspflegerische Ausgleichsmaßnahmen.

Der Hauptteil der Bautätigkeiten findet auf der früheren Ackerfläche zwischen der Horchheimer Straße und der Weinsheimer Straße statt. Die Arbeiten am Abwasserkanal des Entsorgungs- und Baubetriebs der Stadt Worms (ebwo) wurden bereits im Oktober 2018 abgeschlossen. Auch die neue Wirtschaftswegüberführung „Mondscheinweg" ist inzwischen fertig und in Betrieb.

Seit Ende Juli 2019 ist die Horchheimer Straße in ihrem alten Verlauf endgültig gesperrt. Der Verkehr wird vorübergehend über die Verbindungsspange und die Weinsheimer Straße geführt, bevor im Oktober die neue Trasse der Horchheimer Straße dem Verkehr übergeben werden kann.

Mit dem Neubau der B47, Südumgehung Worms wurde im Juli 2016 begonnen. Der erste Abschnitt im Bereich der Kolpingstraße sowie die Brücken „Mondscheinweg“ und „Eisbachunterführung“ sind bereits fertiggestellt. Die Umlegung der großen Versorgungsleitungen von EWR und ebwo in der Horchheimer Straße sind abgeschlossen. Seit April 2018 wird auch an der Brücke über die Bahn und der neuen Brücke „Klosterstraße“ gearbeitet. Mit den Straßenbauarbeiten für den zweiten Streckenabschnitt wird ein zentrales Kernstück der B47neu realisiert.

Im Dezember 2019 wird der rund 7,0 Millionen Euro teure zweite Bauabschnitt fertig gestellt sein. Der Verkehr kann nach der Freigabe durchgehend von der Autobahn bis zur neuen Anschlussstelle Horchheimer Straße rollen. Die gesamte Südumgehung Worms wird voraussichtlich 2022 unter Verkehr gehen. Die Gesamtkosten liegen bei rund 36 Mio. Euro. Das Vorhaben ist bisher im geplanten Zeit- und Kostenrahmen.

 

Daten und Fakten zum zweiten Bauabschnitt

- Länge des zweiten Bauabschnitts rd. 850 Meter
- Bau der Anschlussstelle Horchheimer Straße
- Bau von drei Kreisverkehrsplätzen
- Bau der Straßenüberführung Horchheimer Straße
- Kosten des zweiten Bauabschnitts rd. 7,0 Millionen Euro

 

Nächste Schritte:

Bis 12/2019:
Neubau der Anschlussstelle Horchheimer Straße.

Ab Ende 2019:
Bau des dritten und letzten Abschnitts im Bereich der Klosterstraße.


Überblick Gesamtmaßnahme

Bisher:

Die Südfahrbahn zwischen der Anschlussstelle A 61-Worms und der Kolpingstraße ist bereits seit Mitte 2016 unter Verkehr. Seit August 2016 laufen die Bauarbeiten zum Neubau der Südumgehung Worms. Der erste Bauabschnitt östlich der Anschlussstelle Kolpingstraße sowie die Brücken "Mondscheinweg" und Eisbachweg sind bereits fertig gestellt.

Sachstand:

Die beiden Brücken der Südumgehung am "Mondscheinweg" und am Eisbachradweg sind fertiggestellt. Bereits seit Juli 2016 laufen die Vorarbeiten für die Dammschüttung östlich der Bahnlinie. Hier werden nach und nach überschüssige Erdmassen aus den anderen Bauabschnitten eingebaut. Die Verbindungsspange zwischen Horchheimer- und Weinsheimer Straße, sowie der neue Kreisel auf der Weinsheimer Straße sind unter Verkehr.

Die Umleitungsspange ist bereits Teil der neuen Anschlussstelle "Horchheimer Straße". Sie wird nach der Funktion als Umleitungsstrecke in die neue Anschlussstelle integriert.

Seit Juni 2018 wird am zweiten Bauabschnitt "Anschlussstelle Horchheimer Straße" gearbeitet. Das Teilstück wird Ende 2019 unter Verkehr gehen.

Ausblick:

Nach Fertigstellung der Anschlussstelle Horchheimer Straße Ende 2019 kann der Verkehr bereits von der A 61 bis zur Horchheimer Straße rollen.

Das Überführungsbauwerk über die Bahn und die neue Überführung Klosterstraße sind bereits fertig, so dass die Bauarbeiten im östlichen Bereich der Südumgehung planmäßig fortgesetzt werden können. Die Fertigstellung der gesamten Südumgehung Worms ist für 2022 vorgesehen.

Weitere Informationen

An der Horchheimer Straße wurde an der Wirtschaftswegeinmündung gegenüber des Autohauses Heydasch einen Schaukasten aufgestellt. Hier können sich interessierte Bürger über den aktuellen Stand der Bauarbeiten informieren.

 

 

 

Beschreibung der Baumaßnahme

Mit dem Neubau der B 47 zwischen der Kolpingstraße (K 17) und der B 9 wird eine wichtige fehlende Verbindung für den regionalen und überregionalen Verkehr hergestellt - eine Entlastung für Wormser Bürgerinnen und Bürger sowie tausende Pendler gleichermaßen. Denn die B47 ist ein wichtiges Ost-West-Verbindungsglied zwischen den Autobahnen 61 und 63 auf rheinland-pfälzischer Seite und der A 67 und A 5 auf hessischer Seite.

Aktuell verläuft die Straße mitten durch die Wormser Innenstadt, gesäumt von Wohnungen und Firmen. Die zahlreichen kleinen Kreuzungen und Einmündungen führen in den Hauptverkehrszeiten regelmäßig zu Staus. Denn dann treffen der innerstädtische und der überregionale Verkehr auf diesem Engpass zusammen. Rund 11 Prozent des Verkehrs auf der B 47 sind rein überregionaler Durchgangsverkehr. Dieser wird zukünftig um den Innenstadtbereich herumfließen.

Die neue Verbindung wird außerdem Teil des "äußeren Rings" der Stadt und übernimmt damit zusätzlich eine wichtige Sammel- und Verteilfunktion für den Stadtverkehr. Die Prognosen zeigen, dass z. B. die besonders belasteten Achsen "Kolpingstraße, Klosterstraße und Horchheimer Straße" durch den Neubau stark entlastet werden.

Die neue B 47 wird zwei Fahrbahnen je Richtung haben und außerdem ohne Ampeln und Kreisel bis zur Wormser Rheinbrücke führen. Kreuzende Straßen, Eisenbahn und Gewässer werden mit Brücken über oder unter die neue Straße verlegt. Die bisherige B 47 wird nach Abschluss der Bauarbeiten zu einer Stadtstraße abgestuft.

Streckenverlauf

Die Neubautrasse beginnt unmittelbar an der Anschlussstelle Kolpingstraße B 47/K 17, kreuzt die Horchheimer Straße (L 395), die Weinsheimer Straße (L 456), die Bahnlinie Worms-Ludwigshafen und die Klosterstraße. Sie schließt im Bereich des Mittelochsenplatzes unmittelbar vor der Anschlussstelle B 9/L 523 an die L 523 an.

Der Neubau findet ausschließlich in der Gemarkung Worms statt. Der Flächenbedarf liegt bei rund 354.000 Quadratmetern.

Die Länge der Baustrecke beträgt rund 2,35 Kilometer. Es müssen circa 900 Meter klassifizierte Straßen sowie rund 300 Meter städtische Straßen verlegt bzw. umgebaut werden.

Weitere Daten:

  • Querschnitt: Vier Spuren mit zwei getrennten Richtungsfahrbahnen (Gesamtbreite 21,5 m)
  • Anschlüsse:
    - Kolpingstraße (K 17)
    - Horcheimer Straße/Weinsheimer Straße (L 395/L 456)
    - Klosterstraße (L 523)
  • Bauwerke:
    Acht Bauwerke, teils als Über- und Unterführung, sowie 1.000 Meter Lärmschutzwände
Baukosten

rd. 36 Mio. Euro

davon
rd. 6,5 Mio. Euro für Grunderwerb
rd. 9,5 Mio. Euro für Brückenbauwerke
rd. 20 Mio. Euro für Straßenbau

Bauzeit

Baubeginn: Ende Juli 2016

Bauzeit: zirka sechs Jahre

Planungshistorie

Die B 47 neu ist derzeit von der Einmündung B 47/B 271 bei Monsheim durchgehend bis zur Anschlussstelle Kolpingstraße (B 47/K17) mit einem einbahnigen Querschnitt ausgebaut. Von der Anschlussstelle Worms (A 61) bis zur Anschlussstelle Kolpingstraße besteht seit Juli 1973 eine rechtskräftige Planung für einen vierspurigen Ausbau. Bisher wurde jedoch nur ein Fahrstreifen gebaut. Die Erweiterung um den zweiten Fahrstreifen erfolgt im Zusammenhang mit dem Bau der Südumgehung.

Für die Weiterführung der B 47 wurde 1977 ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Die damalige Planung sah vor, die B 47 über eine neue Rheinbrücke ca. 1,3 km südlich der vorhandenen Rheinbrücke nach Hessen weiterzuführen. Aufgrund von massiven Einsprüchen zu naturschutzfachlichen Aspekten kam das Verfahren zum Erliegen. Der damals neu erstellte Generalverkehrsplan der Stadt Worms kam zum Ergebnis, dass statt eines südlich oder nördlich gelegenen Neubaus die bestehende Rheinbrücke erweitert werden sollte. Daraufhin wurde eine zweite zweispurige Rheinbrücke unmittelbar neben der bestehenden Strombrücke geplant. 1987 wurde das erforderliche Planfeststellungsverfahren für den Brückenneubau eingeleitet und 1992 erfolgreich zum Abschluss gebracht. 2008 wurde die neue Rheinbrücke fertig gestellt. Aufgrund dieser Entwicklung war es erforderlich, für die Südumgehung ebenfalls ein neues Planungskonzept zu entwickeln, welches im Endergebnis die Führung der neuen B 47 von der AS Kolpingstraße bis zur L 523 am Mittelochsenplatz und im weiteren Verlauf zur neuen vierspurigen Rheinquerung vorsieht.

Die topografischen Gegebenheiten sowie die planerischen und städtebaulichen Zwangspunkte bilden den Rahmen für den engen Planungskorridor mit wenig Raum für alternative Linienführungen. Im Verlauf der vor Einleitung des Planfeststellungsverfahrens durchgeführten Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) wurden mehrere Höhenverläufe (Gradienten) für die Südumgehung untersucht. Überführungen und Unterführungen der kreuzenden Verkehrswege Horchheimer Straße, Weinsheimer Straße, Bahnstrecke und Klosterstraße wurden einander gegenübergestellt und bewertet.

Nach Optimierungen und Abwägungen - insbesondere aus der Sicht von Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit - wurde die Überführung der B 47 neu über die Bahnstrecke als Grundlage der weiteren Planung gewählt. Ansonsten wird die neue Trasse auf Höhe des vorhandenen Geländes geführt. Die kreuzende Horchheimer Straße und die Klosterstraße werden überführt.

Die Gestaltung der Knotenpunkte bzw. Anschlussstellen ist ebenfalls ein Ergebnis von mehreren Optimierungen und Untersuchungen, wobei die Kriterien Platzbedarf, Umweltauswirkungen, Verkehrsabwicklung/-sicherheit und Leistungsfähigkeit den Ausschlag für die planfestgestellte Form gaben.

Der Planfeststellungsbeschluss für die B 47 Südumgehung Worms zwischen der Kolpingstraße und der B 9 hat im März 2014 Rechtskraft erlangt. Im August 2013 wurde eine noch anhängige Klage vom OVG abgewiesen. Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Beschluss vom 6. März 2014 die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision im Urteil des OVG Rheinland-Pfalz vom August 2013 zurückgewiesen.

Ansprechpartner

Landesbetrieb Mobilität Worms
Schönauerstraße 5
67547 Worms

Projektingenieur:
Martin Strehler
Tel.: 06241/401-685
E-Mail: Martin.Strehler(at)lbm-Worms.rlp.de