Bei der Baumaßnahme handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Kreises Bernkastel-Wittlich, der Gemeindewerke Morbach sowie der Gemeinde Morbach, Ortsbezirk Gutenthal mit einem Gesamtvolumen von rund 3.452.000 Euro.
Der Kreis Bernkastel-Kues investiert für die Erneuerung der ca. 887 m langen Kreisstraße innerhalb der Ortslage rund 1,146 Mio. Euro.
Die Gemeindewerke Morbach erneuern parallel in Teilbereichen die Wasserver- und Abwasserleitungen einschließlich der zugehörigen Hausanschlüsse mit einem Auftragswert von rund 1,598 Mio. Euro.
Im Auftrag der Gemeinde Morbach erfolgt zudem die Erneuerung bzw. der Neubau der Gehwege einschließlich der Straßenbeleuchtung und der Herstellung einer Buswendeschleife. Die Investitionssumme hierfür beträgt rund 707.000 Euro für die erforderlichen Tiefbauarbeiten zuzüglich der Kosten für die Laternenmasten.
Mit der Ausführung der Bauarbeiten wurde die Firma Lehnen aus Sehlem beauftragt.
Die Baumaßnahme ist in insgesamt vier aufeinanderfolgende Bauabschnitte unterteilt. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreiten in Verbindung mit den umfangreichen Tiefbau- und Leitungsverlegearbeiten können die Arbeiten aus verkehrstechnischen sowie arbeitsschutzrechtlichen Gründen ausschließlich unter Vollsperrung durchgeführt werden.
Der 1. Bauabschnitt erstreckt sich vom Ortseingang aus Richtung Weiperath bis zur Einmündung „An der Harz“.
Der 2. Bauabschnitt verläuft weiter bis zur Einmündung „Am Bach“.
Der 3. Bauabschnitt führt bis zur Einmündung „In der Strut“.
Der 4. Bauabschnitt endet im Einmündungsbereich der B 327.
Die großräumige Umleitung verläuft für alle Bauabschnitte über die B 327 bis Morbach und von dort über die K 99 zurück zur K 100 sowie in umgekehrter Richtung.
Weitere Informationen sowie Details zur Umleitungsstrecke können dem Mobilitätsatlas Rheinland-Pfalz unter verkehr.rlp.de entnommen werden.
Die Verkehrsteilnehmer, insbesondere der Durchgangsverkehr, werden gebeten, die ausgeschilderte Umleitung zu nutzen.
Anwohner und Anlieger werden gebeten, notwendige Anlieferungen oder sonstige Anliegen frühzeitig mit dem ausführenden Bauunternehmen vor Ort abzustimmen.
Die Gesamtmaßnahme wird voraussichtlich bis Mitte 2028 andauern.
Die Ausbaubeteiligten danken bereits jetzt allen Betroffenen für ihre Geduld und ihr Verständnis.
