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Sie landen schließlich in der Verkehrszentrale Rheinland-Pfalz in Koblenz in einem Raum, der von Computerbildschirmen und -anlagen dominiert wird. Sieben Mitarbeiter überwachen hier rund um die Uhr die Anlagen und Informationssysteme. Sie erhalten zum Beispiel Meldungen über die Auslastung der Straßen, die Zahl der freien LKW-Stellplätze auf bestimmten Parkplätzen, den Straßenzustand und die Betriebszustände der Verkehrsbeeinflussungsanlage. Desweiteren gehört auch die Steuerung der temporäreren Seitenstreifenfreigabe  zu den wichtigen Aufgaben der Verkehrszentrale.

Hinter der Verkehrstelematik steckt also jede Menge Technik, die teilweise direkt in die Straßen eingearbeitet ist: Die Induktionsschleifen zeigen an, wie viele Fahrzeuge wie schnell auf einer Strecke unterwegs sind. Die Schleifen können dabei bis zu acht Fahrzeugarten unterscheiden. Die Messwerte werden ebenfalls in der Verkehrszentrale verwaltet. Zählstellen und Induktionsschleifen liefern den anderen Bereichen des Landesbetriebs wichtige Informationen. Zum Beispiel darüber, ob die Verkehrsbelastung oder insbesondere die Zahl der LKW auf einer bestimmten Strecke so angestiegen ist, dass hier der Einsatz von passivem oder aktivem Lärmschutz notwendig wird. Oder um Baustellen auf Autobahnen so zu planen, dass eine Sperrung in der Zeit mit dem niedrigsten Verkehrsaufkommen liegt.

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