© LBM

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Mehr als nur Straßenbau: Nach der Auflösung der Bezirksregierungen übernimmt die Straßenverwaltung auch verkehrsbehördliche Aufgaben. Rund um den Verkehr zu Lande und in der Luft nimmt der LBM seitdem hoheitliche Aufgaben, wie den Erlass von Genehmigungen und die Durchführung von aufsichtsrechtlicher Maßnahmen wahr. Ob es um die Beschilderung von Straßen oder die Erteilung verkehrsrechtlicher Genehmigungen auf den Gebieten des Luftverkehrs, der Eisenbahnen und der Personenbeförderung geht: Das Aufgabengebiet ist vielfältig.

Aus Verwaltung wird Betrieb: Aus dem Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen wird 2002 der Landesbetrieb Straßen und Verkehr, fünf Jahre später der Landesbetrieb Mobilität. In der Personalpolitik wird ein Fokus auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie (Zertifizierung als familienfreundlicher Arbeitgeber) und die Gesundheit der Mitarbeiter (Einführung betriebliches Gesundheitsmanagement) gelegt.

Die Digitalisierung in der Verwaltung nimmt Fahrt auf: Die ersten Verkehrsinformationen sind 2001 auf der Internetseite veröffentlicht. Seinerzeit handelte es sich dabei um reine Stauinformationen, die über sogenannte TMC-Meldungen generiert wurden. Aus diesen Meldungen stellen noch heute unter anderem die Radiosender ihre Stauinformationen zusammen. Darüber hinaus gab es bereits 2001 Links zu den Verkehrsinformationen der benachbarten Bundesländer – der Verkehr hört bekanntlich ja nicht an den Landesgrenzen auf.  

Im Jahr 2004 ging dann www.verkehr.rlp.de online. Internetnutzer konnten sich hier nun über Verkehrslage und Baustellen informieren. Es wird in den Folgejahren stetig erweitert, unter anderem um aktuelle Webcambilder von den Straßen. 

Auch Planungsunterlagen werden in das Internet eingespeist. Dies ist ein großer Schritt auf dem Weg, um Verwaltungs- und Planungsabläufe transparent und bürgernah darzustellen  

Auf www.radwanderland.de sind seit 2002 alle wichtigen Informationen zu den schönsten Radwegen in Rheinland-Pfalz abrufbar. Der Internetauftritt ist mit dem Netzwerk der Tourismusorganisationen verknüpft. So fließen heute Informationen von dort direkt in das Portal ein. Somit sind zum Beispiel Unterkünfte unmittelbar buchbar. Alle geprüften und nach landeseinheitlichen Vorgaben ausgeschilderten Radwege sind „das Futter“ für den interaktiven Radroutenplaner. Dieser ging 2008 ins Netz. Seither ist es möglich, sich seine individuelle Route online zu planen.

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