Radwege müssen gepflegt werden

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Die Qualitätssicherung der Radstrecken im Land beginnt schon bei der Planung von Radrouten – sie darf dort aber nicht aufhören. Ist die Strecke erst einmal in Betrieb, muss sie regelmäßig geprüft werden. Hierbei wird dann kontrolliert, ob zum Beispiel die Radwegweiser vollständig sind und ob sie in die richtige Richtung zeigen. Auch wird aufgenommen, in welchem Zustand der Weg ist.

Und da man Radwege nur richtig kontrollieren kann, wenn man Fahrrad fährt, treten ein bis zwei Mal im Jahr vom Landesbetrieb Mobilität beauftrage Büros in die Pedale und fahren die Radwege in ihrem Zuständigkeitsbereich ab.

Zugewachsene, verschmutzte oder fehlende Wegweiser sind dabei Mängel, die auffallen. Aber auch die Strecke selbst kann Missstände aufweisen (Schäden am Belag, zu hohe Bordsteine) und nicht zuletzt können auch Änderungen am Streckenverlauf auftreten.

Der Eigentümer des Weges ist dann dafür zuständig, die Mängel zu beheben. Bei den 1.850 Kilometern Radweg entlang der klassifizierten Straßen sind das die Straßenmeistereien des LBM.

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