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Beschreibung der Baumaßnahme
Hintergrund der Maßnahme

Die B 51 ist für den regionalen wie überregionalen Verkehr gleichermaßen von Bedeutung. Die Bundesstraße führt von der französischen Grenze bis in den Raum Köln. Neben der großräumigen Funktion erfüllt sie regionale Verbindungs- und Zubringerfunktionen. Sie ist ein wichtiger Lückenschluss zwischen den Autobahn 64 (Trier – Luxemburg) und der 60 (belgische Grenze – Wittlich A 1). Für die Region erfüllt die B 51 damit eine wichtige Funktion als Zubringer zum Autobahnnetz über die Anschlussstellen Trier (A 64) im Süden und Bitburg (A 60) im Norden.

Der Streckenabschnitt für die vorliegende Planung betrifft im Wesentlichen die unmittelbare Ortslage von Hohensonne. Ziel des Ausbaus ist, Hohensonne von dem hohen Verkehrsaufkommens zu entlasten. Gleichzeitig soll die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs verbessert und die Immissionsbelastung und Zerschneidung des Ortsteiles vermindert werden.

Planung

Der Um- und Ausbau des Knotenpunktes B 51/L 43/K 8 mit lagemäßiger Anpassung der Bundesstraße ist eingebettet zwischen dem bereits fertig gestellten Abschnitt zwischen Neuhaus und Hohensonne (mit planfreiem Anschluss der L 43 in Neuhaus) und dem Abschnitt zwischen Hohensonne und Newel (mit planfreiem Anschluss der L 42). Beide Abschnitte sind mit Zusatzfahrstreifen in Richtung Trier ausgebaut.

Der Streckenabschnitt für die vorliegende Ausbauplanung betrifft im Wesentlichen die unmittelbare Ortlage von Hohensonne. Durch Tieferlegung der Trasse wird angestrebt, die Ortslage verkehrlich und immissionstechnisch zu entlasten. In der Steigungsstrecke Richtung Bitburg wird es eine neue Überholmöglichkeit geben.

Infolge der hohen Verkehrsbelastung der B 51 kann die neue Trassenführung nur neben der heutigen liegen. Gewählt wurde eine Trassenführung auf der östlichen Seite der bestehenden Bundesstraße. Vier, dicht am heutigen Fahrbahnrand gelegene Gebäude wurden überplant und abgerissen.

Ein großer Vorteil der Trassenführung außerhalb des Bestandes ist, dass über weite Strecken des Baus die alte B 51 mit je einem Fahrstreifen pro Richtung aufrechterhalten werden kann.

Die bestehenden Landes- und Kreisstraßen (L 43 und K 8) werden mittels einer Überführung angeschlossen - hier spricht man von einem höhenfreien Knotenpunkt. Dies bedeutet, dass sich die Straßen nicht auf der gleichen Ebene kreuzen, sondern mit einer Brücke über die B 51 geführt und dann erst angeschlossen werden.

Baukosten

rd. 13 Mio. Euro

Bauzeit

Baubeginn: Anfang Oktober 2015

Fertigstellung vsl. Mitte 2019

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