Beschreibung der Baumaßnahme

In den 70er Jahren wurde mit der Planung für eine Ortsumgehung Gödenroth begonnen, wobei mehrere Varianten untersucht wurden.

Zur Verringerung der Lärmbelastung und zur Minimierung der Beeinträchtigung des Landschaftsbildes wurde nach intensiven Planungsprozess eine Südvariante als Vorzugslinie gewählt, die überwiegend im Einschnitt verläuft.

Insgesamt werden vier Brückenbauwerke hergestellt, die die beiden Kreisstraßen K 35 und K 36 sowie der Gödenrother Bach kreuzen. Neben dem umfangreichen Straßenbau und die verkehrsgerechte Anbindung der neuen Trasse an das bestehende Straßennetz werden drei Regenrückhaltebecken errichtet. Darüber hinaus wurden als landespflegerische Ausgleichsmaßnahmen rund vier Hektar Flächen renaturiert oder aufgeforstet.

Die Umgehung Gödenroth ist im gültigen Bundesverkehrswegeplan 2030 als laufende Maßnahme fest disponiert eingestuft.

Streckenverlauf

Die Umgehung mit einer Länge von rund 3,1 Kilometer verläuft südlich von Gödenroth.

Aufgrund gewerblicher Bauflächen des Flächennutzungsplans sowie zur Verbesserung der Lärmsituation der Ortsgemeinde wurde die Vorzugslinie im weiteren Planungsprozess um bis zu 150 m nach Süden verschoben.

Baukosten

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen zirka  14,4 Mio. Euro (Kostenstand: August 2017)

Bauzeit

Ein offizieller Spatenstich fand am 04.03.2016 statt.

Voraussichtlich Ende 2019 soll die Gesamtmaßnahme fertiggestellt sein.

Ergänzung

Im Zusammenhang mit dem Neubau der Umgehung Gödenroth wird auch des Zwischenstück der B 327 zwischen der künftigen Ortsumgehung Gödenroth und der bereits neu errichteten Ortsumgehung Kastellaun ausgebaut:

  • Länge:  rund einem Kilometer
  • Baukosten: rund 2,6 Mio. Euro
  • Fertigstellung: Ende 2019
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