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Aktuelles

Planungsabschnitt Bad Dürkheim bis südlich Herxheim:

Die Detailplanung des Planungsabschnitts wurde dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zur Genehmigung vorgelegt und von diesem mit Prüfanmerkungen zurückgegeben.

Die Überarbeitung der Planung gemäß Prüfbescheid ist erfolgt. Die erneute Vorlage beim BMVI ist in die Wege geleitet.

Die Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens erfolgt nach Genehmigung der Planung durch das BMVI. Derzeit ist angestrebt, die Planfeststellung Ende 2020 / Anfang 2021 einzuleiten.

 

Planungsabschnitt Herxheim:

Die Detailplanung wird derzeit bearbeitet. Nach Fertigstellung erfolgt beim BMVI die Vorlage zur Genehmigung. Liegt auch für diesen Planungsabschnitt die Genehmigung des BMVI vor, kann mit der Vorbereitung des erforderlichen Planfeststellungsverfahrens begonnen werden. Eine verlässliche Aussage zum zeitlichen Ablauf kann derzeit nicht gemacht werden. 

Beschreibung der Baumaßnahme

Die B 271 ist eine bedeutende überregionale Verbindung zwischen den Städten Neustadt, Bad Dürkheim, Grünstadt, Alzey und Bad Kreuznach. Über Anschlüsse an die A 65, die A 6 und die A 63 bestehen wichtige Anbindungen an das überregionale Verkehrsnetz. Durch die hohe Verkehrsbelastung der Bundesstraße in Verbindung mit den teils sehr engen Ortsdurchfahrten wurden bereits Ende der 70er Jahre die Rufe nach dem Bau von Ortsumgehungen immer lauter. Anfang der 80er Jahre haben die ersten Planungen begonnen.

Im Jahr 1985 wurde ein Raumordnungsverfahren für die Verlegung der B 271 im Gesamtabschnitt von Neustadt bis nach Grünstadt eingeleitet und bereits 1986 für den südlichen Abschnitt von Neustadt bis Bad Dürkheim positiv abgeschlossen. Dieser Streckenabschnitt ist seit 1999 durchgehend fertiggestellt.

Für den Nordabschnitt von Bad Dürkheim bis Grünstadt konnte keine Einigung erzielt werden. Deshalb erfolgte für diesen Streckenabschnitt im Jahre 1993 ein neues Raumordnungsverfahren mit weiterer vertiefender Untersuchung. 1994 erging ein raumordnerischer Entscheid mit der Festlegung einer Westvariante. Im Jahre 2001 bestätigte das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau die 1994 festgelegte Westvariante. Vorausgegangen waren intensive Diskussionen zwischen Straßenverwaltung, Gemeinden, Verbänden und Interessenvertretungen sowie die Anfertigung weiterer Gutachten.

Zwischen Bad Dürkheim und Grünstadt erfolgen Planung und Bau der Ortsumgehungen im Zuge der B 271 in drei Abschnitten, welche sich aufteilen in:

Ortsumgehung Kirchheim

Ortsumgehung Herxheim

Verlegung Bad Dürkheim bis südlich Herxheim

Während die Ortsumgehung Kirchheim bereits fertiggestellt und seit November 2018 unter Verkehr ist, wird derzeit für die Ortsumgehung Herxheim der Straßenentwurf bearbeitet, der nach Fertigstellung dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zur Prüfung und Genehmigung vorgelegt werden muss. Nach erfolgter Genehmigung des Entwurfs durch das BMVI könnte das öffentliche straßenrechtliche Genehmigungsverfahren - das sogenannte Planfeststellungsverfahren - eingeleitet werden.

Der Abschnitt von Bad Dürkheim bis südlich Herxheim ist gegenüber der Umgehung Herxheim bereits einen Planungsschritt weiter. Der Straßenentwurf hatte dem BMVI schon zur Genehmigung vorgelegen und wurde inzwischen gemäß der Prüfanmerkungen des Ministeriums überarbeitet. Die Straßenplanung wird jetzt nochmals beim BMVI vorgelegt. Nach erfolgter Genehmigung werden die umfangreichen Planfeststellungsunterlagen erstellt. Die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens könnte Ende 2020 / Anfang 2021 erfolgen.

Streckenverlauf Bad Dürkheim bis südlich Herxheim

Verlegung zwischen Bad Dürkheim und Herxheim

Die Länge der Neubaustrecke vom Bad Dürkheimer Gewerbegebiet "Bruch" bis zum Planungsende südlich Herxheim beträgt 4,95 km.

Die Trasse beginnt am vorhandenen Knoten B 37 / B 271n und verläuft östlich der Bahnlinie, quert diese nordöstlich des Almensees, verläuft in nordwestlicher Richtung durch das Dürkheimer Bruch, quert östlich von Ungstein die Isenach und die K 5, schwenkt dann nach Norden auf die vorhandene Trasse der L 455 und folgt dieser bis zum Schlittgraben. Von hier schwenkt sie wieder nach Nordwesten, quert die K 4 und läuft westlich des Schlittgrabens in Richtung der vorhandenen Trasse der B 271, wo dieser Planungsabschnitt endet.

Streckenverlauf Ortsumgehung Herxheim

Ortsumgehung Herxheim

Die Länge der Neubaustrecke der Ortsumgehung Herxheim beträgt ca. 3,1 km.

Die Strecke der Ortsumgehung beginnt an der heutigen B 271 im Bereich der vorhandenen Querung des Schlittgrabens, um dann ca. 200 m westlich um die Ortslage Herxheim herum zu führen. Sie quert die L 522 Richtung Weisenheim a. B. und schwenkt ca. 500 m nördlich des Ortsrandes von Herxheim im Bereich des Golfplatzes wieder auf die vorhandene B 271 bzw. bindet an das Ende der Ortsumgehung Kirchheim an.

Baukosten

Für die Verlegung der B 271 zwischen Bad Dürkheim bis südlich Herxheim wird derzeit mit Kosten in Höhe von mindestens 29,5 Mio. Euro gerechnet.

Für die Ortsumgehung Herxheim ist mit Kosten in einer Größenordnung von mindestens 20 Mio. Euro zu rechnen. 

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