Beschreibung der Baumaßnahme

Die A 61 ist Teil der europäisch bedeutsamen "Rheinachse" und Bestandteil des Transeuropäischen Straßennetzes (E 31). Sowohl für den weiträumigen und internationalen Wirtschaftsverkehr als auch für den Regional- und Reiseverkehr stellt die A 61 eine wichtige Nord- Südverbindung dar. Auf der A 61 kommt es zunehmend zu Streckenüberlastungen und Staus, die durch das hohe Verkehrsaufkommen in Verbindung mit einem hohen LKW-Anteil bedingt sind. Um den weiter wachsenden und für die Zukunft prognostizierten Verkehrsbelastungen gerecht werden zu können, ist zwischen dem Autobahnkreuz Frankenthal und der Landesgrenze zu Baden-Württemberg ein Ausbau von derzeit vier Fahrstreifen mit Standstreifen auf sechs Fahrstreifen mit Standstreifen vorgesehen.

Im gültigen Bundesverkehrswegeplan 2030 ist diese Maßnahme als laufende, fest disponierte Maßnahme angegeben.

Streckenverlauf

Die Maßnahme ist in zwei Abschnitte untergliedert:

  • Der 1. Abschnitt beginnt unmittelbar hinter dem Autobahnkreuz Frankenthal (A 61/A 6) und beinhaltet neben der durchgehenden Strecke das Autobahnkreuz Ludwigshafen (A 61/A 650) und das Autobahnkreuz Mutterstadt (A 61/A 65).
  • Der 2. Abschnitt beginnt unmittelbar hinter dem Autobahnkreuz Mutterstadt (A 61/A 65) und umfasst neben der durchgehenden Strecke die Anschlussstellen Schifferstadt (A 61/L 532) und die Anschlussstelle Speyer( A 61/ B9). Das Ausbauende liegt östlich der Anschlussstelle Speyer.
Baukosten

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen zirka 200 Mio. Euro.

Bauzeit

Die reine Bauzeit ist mit vier Jahren kalkuliert.

Historie - Baurecht - Finanzierung

Der 6-streifige Ausbau der A 61 zwischen dem Autobahnkreuz Frankenthal und der Landesgrenze Baden-Württemberg ist in zwei Teilabschnitte unterteilt:

  • Für den Teilabschnitt A vom Autobahnkreuz Frankenthal bis zum Autobahnkreuz Mutterstadt besteht seit März 2015 Baurecht.
  • Für den Teilabschnitt B vom Autobahnkreuz Mutterstadt bis zur Landesgrenze besteht seit März 2018 Baurecht.

Parallel zu der 2018 abgeschlossenen Baurechtsbeschaffung wurde eine sogenannte vorläufige Wirtschaftlichkeitsuntersuchung vorbereitet. Mit dieser wird vor Projektstart untersucht, ob eine Projektfinanzierung als ÖPP-Variante im Vergleich zu einer konventionellen Umsetzung wirtschaftlicher ist. Bei positiver Einschätzung kann das ÖPP-Vergabeverfahren gestartet werden; hierfür würde dann ein Zeitraum von rund zwei Jahren benötigt.

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