A 48 - Bauarbeiten auf der Rheinbrücke Bendorf

In der Zeit von Mitte April bis Mitte Dezember 2019 wird die Rheinbrücke Bendorf (A 48) in Fahrtrichtung Höhr-Grenzhausen instandgesetzt. Nach einer Winterpause ohne Bauaktivitäten ist die Sanierung zwischen Ende März und Anfang Dezember 2020 in der Gegenrichtung fest eingeplant.

Daten und Fakten

Verkehrsbelastung: rd. 70.000 Fahrzeuge/Tag

Brückenlänge: 1.030 Meter

Brückenfläche: 22.500 Quadratmeter

Aktuelles - Bauarbeiten auf der Rheinbrücke Bendorf - Beginn 2. Bauphase

Seit Mitte April 2019 laufen die Instandsetzungsarbeiten auf der Rheinbrücke Bendorf (A 48) in Fahrtrichtung Höhr-Grenzhausen.

Zum Ende dieser Woche (20. KW) kommt der 1. Bauabschnitt zum Abschluss.

Ab dem 20. Mai 2019 beginnt der Umbau der Verkehrsführung für die 2. Bauphase. Es verbleibt weiterhin bei einer 3+1-Verkehrsführung. Für den Verkehrsteilnehmer stehen damit immer zwei verengte Fahrstreifen in jeder Fahrtrichtung zur Verfügung. Aufgrund der unterschiedlichen Höhenlagen der beiden Richtungsfahrbahnen auf der A 48 muss die Verkehrsführung in Richtung AD Dernbach bis auf Höhe des Parkplatzes Nonnenberg geführt werden.

Das Versetzen der Schutzwand zwischen der AS Bendorf und dem Bauende auf Höhe des Parkplatzes "Nonnenberg" muss unter Vollsperrungen des Streckenabschnitts erfolgen.

Die nächtlichen Vollsperrungen im Einzelnen:

  • 22. Mai 2019, 20 Uhr, bis 23. Mai 2019, 5 Uhr

  • 23. Mai 2019, 20 Uhr, bis 24. Mai 2019, 5 Uhr und

  • 24. Mai 2019, 20 Uhr, bis 25. Mai 2019, 5 Uhr

Der Verkehr vom Autobahnkreuz Koblenz kommend in Richtung AD Dernbach wird dazu auf den übergeleiteten Fahrstreifen geführt; die Ausfahrt Bendorf bleibt offen. Der von Bendorf in Richtung AD Dernbach auffahrende Verkehr wird über die Anschlussstelle Koblenz umgeleitet.

Für Rettungsdienste etc. kann der gesperrte Abschnitt während des Umsetzens der Schutzwand dennoch genutzt werden.

Die Arbeiten werden bis Mitte Dezember 2019 andauern. Nach einer Winterpause ohne Bauaktivitäten ist die Sanierung zwischen Ende März und Anfang Dezember 2020 in der Gegenrichtung fest ein-geplant.

Das Autobahnamt bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen und verspricht, während der gesamten Baumaßnahme zeitnah über alle Veränderungen der Verkehrsabläufe zu informieren.

Hintergrund

Seit Jahren kommt es immer wieder auf der Rheinbrücke Bendorf (A 48) zu gefährlichen Ausbrüchen im Straßenbelag. In 2017 wurde bereits ein Fahrzeug durch ein großes Schlagloch erheblich beschädigt.

Ein Speziallabor wurde daraufhin mit einer Georadarerkundung des Fahrbahnbelages beauftragt. Die Auswertung ergab großflächige Ablösungen des Asphalts von der Betonbrückenkonstruktion. Die Ergebnisse der Erkundungen bestätigten, dass der Fahrbahnbelag so schnell wie möglich entfernt und mit samt der Abdichtung erneuert werden muss.

Neben der Erneuerung der Fahrbahn werden zeitgleich weitere Mängel an der Brücke, z.B. an den Brückenübergängen und der Betonkonstruktion, beseitigt.

Bauzeit

Die eigentlichen Bauarbeiten haben planmäßig am 15. April 2019 begonnen und werden bis Dezember 2020 (mit einer Winterpause) andauern.

Kosten

Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf 10 Mio. Euro und werden vom Bund getragen.

Verkehrsführung

Für die Arbeiten ist eine sogenannte 3+1-Verkehrsführung notwendig. Für den Verkehrsteilnehmer stehen damit immer zwei verengte Fahrstreifen in jeder Fahrtrichtung zur Verfügung. Es muss in den Spitzenzeiten des Berufsverkehrs mit Stau gerechnet werden.

Aufgrund der unterschiedlichen Höhenlagen der beiden Richtungsfahrbahnen auf der A 48 muss die Verkehrsführung in Richtung AD Dernbach bis auf Höhe des Parkplatzes Nonnenberg geführt werden.

Die deutlich längere Verkehrsführung wird dann in einem Zug für eine Deckenerneuerung genutzt, die eigentlich später geplant war. Auf einer Länge von 2,8 Kilometern wird die Fahrbahn auf ganzer Breite für einen Betrag von rd. 1,8 Mio. Euro erneuert. Der Fahrbahnbelag wird mit einem lärmgeminderten Gussasphalt hergestellt.

Nach den derzeitigen Planungen kann der Geh- und Radweg auf der Rheinbrücke Bendorf während der gesamten Baumaßnahme für den Verkehr geöffnet bleiben.

Stauwarnanlage

Für die Baustelle ist eine bis heute in Rheinland-Pfalz beispielslos aufwendige Stauwarnanlage vorgesehen. Egal ob von Trier oder dem Dreieck Dernbach kommend, die Verkehrsteilnehmer werden schon frühzeitig auf eine mögliche Staugefahr oder auf einen schon vorhandenen Stau hingewiesen. Durch die bewegte Topographie und Kurvigkeit der Autobahn ist eine Vielzahl an LED-Hinweistafeln erforderlich.

Die LED-Anzeigen werden sogar bis auf die angrenzenden Autobahnen A 3 und A 61 installiert. So sollen die oft folgenschweren Auffahrunfälle an den Stauenden vermieden werden. Die Kosten betragen rund 3,3 Mio. Euro.

Außerdem werden zur Sicherung der Brückenbaustelle Stahlgleitwände mit aufgesetzten Sichtschutzzäunen zwischen Arbeitsraum und dem vorbeifahrenden Verkehr aufgestellt. Durch den 1,50 m hohen Sichtschutz erhofft sich das Autobahnamt eine geringere Ablenkung der Autofahrer durch die Bautätigkeiten und somit einen merklich besseren Verkehrsfluss durch die Baustelle.

Obwohl die Planer alles unternommen haben, um während der Bauarbeiten die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten, muss in den Spitzenzeiten des Berufsverkehrs mit Stau gerechnet werden.

 

 

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