Winter 2018/2019: LBM ist vorbereitet

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Der Landesbetrieb Mobilität sorgt auch in diesem Winter wieder nach besten Kräften dafür, dass in Rheinland-Pfalz die Bundesautobahnen rund um die Uhr und die Bundes-, Landes- und Kreisstraßen zwischen 6 Uhr und 22 Uhr befahrbar bleiben.

Rund 1.600 Betriebsdienstmitarbeiter in 57 Straßenmeistereien und 13 Autobahnmeistereien sind hierfür im Einsatz.  570 Winterdienstfahrzeuge - 350 eigene Fahrzeuge des LBM und 220 Unternehmerfahrzeuge, die speziell für den Winterdienst angemietet sind - stehen bereit.

In den landesweit rund 170 Salzhallen und Silos des LBM lagern bis zu 137.500 Tonnen Streusalz. Bei Bedarf können die Salzlager rund um die Uhr aufgefüllt werden.

Modernste Streutechnik garantiert einen wirtschaftlichen Einsatz von Streumitteln und gleichzeitig eine höchstmögliche Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer. Bei den Autobahnen und vereinzelt bei hochbelasteten Bundesstraßen wird präventiv Sole gesprüht, um die Bildung von Reifglätte sowie leichter Eisglätte bereits vor der Entstehung zu verhindern. Diese Streutechnik ist umweltschonend und maximiert die Verkehrssicherheit auf den Straßen. Bei stärkerer Eisglätte und bei Schneefall wird das klassische Feuchtsalz 30 verwendet, bei dem Streusalz mit Sole bereits auf dem Streuteller befeuchtet wird.

Die beste Winterdienstorganisation garantiert jedoch keine uneingeschränkte Schnee- und Eisfreiheit der Straßen. Die Streu- und Räumfahrzeuge des LBM können nicht überall gleichzeitig sein. Die Verkehrsteilnehmer müssen im Winter mit Glätte rechnen und sowohl die Fahrweise als auch die Fahrzeugausstattung darauf einstellen. Winterreifen sollten für jeden Autofahrer ein Muss sein, hier gilt als Anhalt die "O-bis-O-Regel" (von Oktober bis Ostern).

Bundesweiter Standard ist, dass bei Räumeinsätzen die Umlaufzeit bei durchgehenden Richtungsfahrbahnen der Autobahnen zwei Stunden beträgt und bei Anschlussstellen der Autobahnen sowie beim nachgeordneten Bundes-, Landes- und Kreisstraßennetz innerhalb von drei Stunden ein Umlauf eines Winterdienstfahrzeuges abgeschlossen sein soll.

Bei Bundes-, Landes- und Kreisstraßen wird sich bei starken und länger anhaltenden Schneefällen zunächst auf die wichtigsten Verkehrsachsen konzentriert und ggfs. Fahrzeuge von Strecken mit geringer Verkehrsbelastung abgezogen, so dass der Verkehrsfluss auf den Hauptachsen gewährleistet wird. Diese Konzentration auf die Hauptverkehrsachsen führt dazu, dass Strecken mit geringerer Verkehrsbedeutung erst nachrangig bedient werden können.

Bei nächtlichen Schneefällen sind die Straßen bis zum Einsetzen des Berufsverkehrs in der Regel geräumt; bei morgendlichen Schneefällen ist dies flächendeckend leider nicht möglich.

Die Mitarbeiter der Straßen- und Autobahnmeistereien geben unter den schwierigen Rahmenbedingungen ihr Bestes, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Räumfahrzeuge brauchen Platz: In engen Ortsdurchfahrten werden in der Winterzeit teilweise Parkverbote angeordnet, um eine ausreichende Fahrbreite für die Winterdienstfahrzeuge mit Räumschild zu gewährleisten. Fahrzeugführer sollten gerade in Wintersaison darauf achten, dass beim Parken an/auf der Straße eine ausreichend breite Fahrgasse verbleibt, um den Winterdienst nicht zu beeinträchtigen.

Weitere Informationen rund um den Winterdienst

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