Verkehrsminister Wissing besucht A 61-Großbaustelle

Verkehrsminister Dr. Volker Wissing hat jetzt die Großbaustelle auf der A 61 im Hunsrück besucht, „eine sehr beeindruckende und zudem für Rheinland-Pfalz bedeutende Baustelle“, wie der Minister feststellte.

 Hier wird die A 61 zwischen der Anschlussstelle Rheinböllen und der Tank- und Rastanlage Hunsrück auf einer Länge von 7,6 Kilometern sechsstreifig ausgebaut. Zum Projekt gehört die Erneuerung der großen Talbrücken Pfädchensgraben (531 Meter lang, 50 Meter hoch) und Tiefenbachtal (367,5 Meter lang und 90 Meter hoch).

An beiden Bauwerken entstehen derzeit parallel zum Bestand neue Brücken. Diese werden während des Abrisses der bestehenden Brücken zunächst den gesamten Verkehr aufnehmen, später dann die Fahrtrichtung Koblenz. „Wo jetzt zwei Brücken stehen, werden sich später vier Brücken befinden“, erläutert Norbert Olk, Leiter des projektverantwortlichen LBM Bad Kreuznach.

„Der besondere Anspruch bei der Umsetzung der Baumaßnahme ist das Bauen unter Verkehr bei enorm hoher Verkehrsbelastung“, stellte Verkehrsminister Wissing fest. Der LBM leiste hier hervorragende Arbeit. Die Erneuerung der Großbrücken sei ingenieurtechnisch gesehen eine spannende Aufgabe, hierbei handele es sich schließlich um Unikate. „Unsere Ingenieure machen das gut und gerne“, sagte Wissing.

Was es bedeutet, nicht unter Verkehr zu bauen, sondern die A 61 planmäßig für zwei Wochenenden voll zu sperren, hat das Projektteam erfahren, als 2017 eine Wirtschaftswegeüberführung abgerissen und neu eingehoben werden musste. „Das war eine logistische Herausforderung. Wir haben mehr als 1.000 Schilder gestellt, da der Verkehr großräumig umgeleitet werden muss“, erinnert sich Olk. Rückblickend sei aber alles gut gelaufen.

Neben dem Bauen unter Verkehr gehöre auch der Abriss der bestehenden Brücken zu den Herausforderungen des Projekts, so Olk: „Die 90 Meter hohe Tiefenbachtalbrücke dürfte die erste Brücke in dieser Höhe in Rheinland-Pfalz sein, die wir abreißen“.

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