Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung Bad Neuenahr (B 266)

Verkehrsminister Dr. Volker Wissing hat am Freitag, 12. Oktober 2018, gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, Steffen Bilger, die neue Ortsumgehung Bad Neuenahr (B 266) mit dem symbolischen Bandschnitt für den Verkehr frei gegeben.  

„Die neue Ortsumgehung ist ein Meilenstein für die gesamte Region“, sagte Verkehrsminister Dr. Volker Wissing. „Die Bürgerinnen und Bürger in Bad Neuenahr werden durch die neue Verkehrsführung deutlich vom Verkehr entlastet“, so Wissing weiter. Zudem erhöhten umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen die Lebensqualität in der Kurstadt. Die neue Umgehung bringe mehr Verkehrssicherheit und führe zu einem besseren Verkehrsfluss.  

„Mit dem Bau der insgesamt 1,8 Kilometer langen Ortsumgehung wird nicht nur die Leistungsfähigkeit der B 266 verbessert, die Baumaßnahme entlastet auch die Anwohner vom Durchgangsverkehr und sorgt so für mehr Lebensqualität in Bad Neuenahr“, betonte auch Steffen Bilger, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium.    

Die B 266 ist eine Verbindungsstraße für den lokalen und regionalen Verkehr, gleichzeitig aber auch eine leistungsfähige Fernstraßenverbindung. Mit der Fertigstellung des Abschnitts „Im Dellmich - Im Schwertstal“ ist in Bad Neuenahr der Lückenschluss für den vollständigen vierstreifigen Ausbau der B 266 zwischen den beiden Zubringerautobahnen A 571 und A 573 an die A 61 erreicht worden.  

Umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen und der Bau von zwei kurzen Tunneln werden die Anwohner zukünftig entlasten. Zur Schonung des Landschaftsschutzgebietes, der Weinbergsflächen und der Wohnbebauung wurde für den Bauabschnitt ein reduzierter Straßenquerschnitt gewählt.  

Nach den Ergebnissen der Straßenverkehrszählung 2015 ist die B 266 in der Ortsdurchfahrt von Bad Neuenahr-Ahrweiler mit durchschnittlich rund 19.000 Fahrzeugen am Tag heute überdurchschnittlich hoch belastet. Die Verkehrsprognose geht noch von weiter steigenden Zahlen aus. Dank der neuen Ortsumgehung können zukünftig knapp 40 Prozent des heutigen Verkehrs auf die neue Trasse verlagert werden.  

Rund 48 Millionen Euro hat der Bund als Straßenbaulastträger in den Neubau der rund 1,8 Kilometer langen Verlegung der Bundesstraße investiert. Das anspruchsvolle Großprojekt erforderte eine Gesamtbauzeit von knapp zehn Jahren.    

Zu dem Projekt gehören unter anderem eine mehr als 400 Meter lange Stützwand, zwei Tunnel „Im Muckental“ (115 Meter) und Untertunnelung „Bergstraße“ (120 Meter). und die Hochstraße „Im Dellmich“: als Anschluss an den Autobahnzubringer A 573 (Abfahrt A 61 Bad Neuenahr-Ahrweiler),105 Meter lang, bis zu zehn Meter hoch, auf vier Stützen gelagert

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