Tiere kennen keine Verkehrsregeln

Der Herbst hat begonnen und damit eine Zeit, in der Waldtiere auf der Suche nach Nahrung oder einem Partner ihre Lebensräume wechseln und dabei die Straßen kreuzen. Tiere queren Verkehrswege dabei ohne Warnung – zu jeder Tages- und Nachtzeit.  

Viele Arten sind jedoch in der Morgen- und Abenddämmerung besonders aktiv. Hinzukommen Dunkelheit, Nebel, Nässe und andere Begleiterscheinung der Jahreszeit: Das Unfallrisiko steigt merklich an.  

Im vergangenen Jahr ereigneten sich auf rheinland-pfälzischen Straßen 23.618 Wildunfälle. Betrachtet man die vergangenen zehn Jahre, ist die Anzahl um 37 Prozent gestiegen. Die meisten Wildunfälle geschehen in den frühen Morgen bzw. späten Abendstunden.  

Hier ist besondere Vorsicht und eine vorausschauende und angepasste Fahrweise geboten!

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