B 9 / L 439 - (Wormser Straße) bei Guntersblum

Die Einmündung der B 9 / L 439 (Wormser Straße) bei Guntersblum soll zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im kommenden Jahr im Auftrag des Landesbetriebs Mobilität Worms zu einem provisorischen Kreisverkehr umgebaut werden.

Dies ist das Ergebnis eines Behördentermins vom 16. Oktober 2019 im Rathaus der Ortsgemeinde Guntersblum.

Bei diesem Termin, auf Einladung der Ortsbürgermeisterin Claudia Bläsius-Wirth, haben wegen des auffälligen Unfallgeschehens an der Einmündung B 9 / L 439 die Kreisverwaltung Mainz-Bingen, die Polizeiinspektion Oppenheim und Vertreter des LBM Worms die Verkehrssituation im Beisein der örtlichen Fraktionen erörtert.

Zur Diskussion stand die Entwurfsplanung zum Umbau der heutigen Einmündung in eine ampelgesteuerte Einmündung. Der Bund lehnt wegen der Streckencharakteristik der B 9, den Anforderungen an die Verkehrssicherheit sowie wegen der Verkehrsbedeutung und der überregionalen Verbindungsfunktion der B 9 den Umbau der Einmündung in einen Kreisverkehr ab.

In der ersten Jahreshälfte 2020 soll als Testphase mit Recycling-Elementen ein provisorischer Kreisverkehr mit einem Durchmesser von rund 45 Meter eingerichtet werden. Die Testphase kann bis zu einem Jahr dauern. Danach soll im Rahmen einer Verkehrsschau unter Vorsitz der Kreisverwaltung Mainz-Bingen über die endgültige Knotenkonzeption Ampel oder Kreisel entschieden werden.

Die Ortsgemeinde Guntersblum, die Kreisverwaltung und die Polizei begrüßen den Vorschlag des LBM Worms.

Zahlen und Fakten

Verkehrsbelastungen (Kraftfahrzeuge pro Tag in der Summe beider Fahrtrichtungen)

B 9: 7.000 Kraftfahrzeuge / Tag

L 439: 1.600 Kraftfahrzeuge / Tag

Kreisverkehr

Außendurchmesser ca. 45 Meter

Breite Kreisfahrbahn ca. 6.50 Meter