B 49 - Planfeststellungsbeschluss für den Ersatzneubau der Pfaffendorfer Rheinbrücke in Koblenz

Der Planfeststellungsbeschluss für den Ersatzneubau der Pfaffendorfer Brücke wurde jetzt von der Planfeststellungsbehörde im Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz erlassen.

Die festgestellte Planung umfasst den Ersatzneubau der Pfaffendorfer Brücke über den Rhein in Koblenz sowie die Anpassung der westlich und östlich angrenzen Straßenabschnitte der B 49 einschließlich der erforderlichen Rampenbereiche für die Verknüpfung mit der Mainzer Straße/Neustadt (westlich des Rheins) und der Emser Straße (östlich des Rheins).

Die B 49 hat eine regionale Verbindungsfunktion im Netz der Bundesfernstraßen. Mit der Rheinquerung im Zuge der Pfaffendorfer Brücke ist sie zugleich eine wichtige innerstädtische Hauptverkehrsachse für die Stadt Koblenz zur Verbindung der links- und rechtsrheinischen Stadtteile. Der nunmehr planfestgestellte Brückenbau soll die in den 1950er Jahren errichtete alte Pfaffendorfer Brücke ersetzen, welche erhebliche altersbedingte Schäden aufweist.

Im Zuge des Ersatzneubaus der Brücke wird der vorhandene Brückenquerschnitt aufgeweitet. Der bisherige Querschnitt erhöht sich hierdurch von 20,78 Meter auf zukünftig 25,40 Meter. Neben den vier Fahrstreifen mit einer Gesamtfahrbahnbreite von 14,50 Metern werden auf der neuen Brücke zwei Radwege von jeweils 3,00 Metern sowie zwei hiervon getrennte Gehwege von je 2,45 Metern Breite angelegt. Hierdurch erfolgt eine Trennung des Fußgänger- und Radfahrverkehrs. Die Rampenbereiche, welche die B 49 mit dem nachgeordneten städtischen Netz verbinden, werden in Teilbereichen angepasst. Die Querschnittsgestaltung erfolgt bestandsnah entsprechend den verkehrlichen Erfordernissen.

Vorhabenträger der Brückenbaumaßnahme ist die Stadt Koblenz, der auch die Bauausführung obliegt.

Der Planfeststellungsbeschluss wird in Kürze bekannt gemacht und bei der Stadtverwaltung Koblenz öffentlich ausgelegt. Sofern innerhalb der anschließenden Rechtsbehelfsfristen keine Klagen erhoben werden, erlangt die Planungsentscheidung Bestandskraft.