B 412 - Fahrbahnsanierungen zwischen Hohenleimbach und Kempenich

Ab dem 25. Juni 2019 erfolgen verschiedene Fahrbahnsanierungen auf der B 412 ab dem Bereich der Anschlusstellen Kempenich bis kurz vor die Einmündung Hohenleimbach. Die Maßnahme ist in vier Bauabschnitte unterteilt:

Begonnen wird mit der Sanierung des Bereiches ab der Anschlussstelle Kempenich in Richtung Hohenleimbach bis zur K 56 (Cassel).

Die Ausführung in diesem Bereich erfolgt mit einer Einbahnregelung. Der Verkehr von der A 61 in Richtung Nürburgring wird an dem Baufeld halbseitig vorbeigeführt. Die Verkehrsteilnehmer mit dem Fahrziel vom Nürburgring in Richtung A 61 werden bereits ab dem Nürburgring über Mayen bis zur Anschlussstelle Wehr geleitet. Eine weitere Umfahrung über die L10 (Kirchwald) und die L 83 (Nettetal) wird parallel eingerichtet.

Infolge der halbseitigen Ausführung wird die Verkehrsführung für zweimal zwei Wochen bestehen.

Auf diesem Streckenabschnitt werden die oberen Asphaltschichten erneuert. Dafür ist es erforderlich, den Bestand etwa 10 cm stark abzufräsen. In Teilbereichen müssen Schadstellen bis etwa 25 cm tief aufgenommen und neu aufgebaut werden. Danach werden zuerst eine neue Asphaltbinderschicht und zum Abschluss eine Asphaltdeckschicht eingebaut.

Im Anschluss wird der Bereich ab der K 56 bis kurz vor die Einmündung der K 58 (Hohenleimbach/ Lederbach) umgesetzt.

Die Vorarbeiten in diesem Bereich erfolgen unter halbseitigen Einengungen bzw. Ampelverkehr.

Für die Asphaltarbeiten wird dieser Streckenabschnitt in der Zeit vom 23. Juli 2019 bis zum 06. August 2019 voll gesperrt, damit der Asphalteinbau so zügig wie möglich vorgenommen werden kann. Die Restarbeiten erfolgen dann wieder unter Einengungen und Ampelverkehr.

Für die zwei Wochen werden Umleitungen ab der AS Wehr (A 61) über die A 61 nach Mendig und weiter über Mayen in Richtung Nürburgring (Einmündungsbereich B 258) und umgekehrt eingerichtet. Parallel wird auch die Strecke über die L 10 (Kirchwald) und die L 83 (Nettetal) als Umleitungsstrecke beschildert.

Aufgrund des schwächeren Bestandsaufbaus ist es hier erforderlich, auch die tiefer liegende Asphalttragschicht zu erneuern. Bestehende Asphaltschichten werden, wie auch die angrenzenden Bankette und Schutzeinrichtungen, aufgenommen. Im Anschluss werden die drei Asphaltschichten nacheinander eingebaut und die Bankette neu hergestellt. 

Die Ausführung unter Vollsperrung begünstigt eine Zeitersparnis von mehreren Wochen. Eine halbseitige Sperrung mit Ampelverkehr hätte zur Folge, dass die Ausführungen nur für diesen Bereich durch die Abschnittsbildung mindestens zwölf Wochen erfordern würden.

Nach intensiven Abstimmungen mit den Beteiligten vor Ort, die sich über die Einschränkungen der Verkehrsteilnehmer bewusst sind, wurde sich final für die schnellere und qualitativ hochwertigere Ausführungsvariante entschieden, welche auch die Interessen des ÖPNV und die Großveranstaltungen am Nürburgring berücksichtigt.

Für jeweils zwei Wochen werden danach die Anschlussstellen der B 412 an die L 83 für die erforderlichen Fahrbahnsanierungen nacheinander gesperrt. Der Durchgangsverkehr auf der B 412 wird halbseitig mit Ampelregelung an der Baumaßnahme vorbeigeleitet. Der auf- und abfahrende Verkehr wird über die Anschlussstelle Weibern umgeleitet.

Den Straßenbau begleitend werden im Anschluss neue Schutzplanken errichtet und die Markierung erneuert.

Wir bitten die Verkehrsteilnehmer den Umleitungen zu folgen.

Die Sanierung der Fahrbahn übernimmt nach Abschluss der durchgeführten öffentlichen Ausschreibung und erfolgter Prüfung der Angebote die Firma Gotthard Lehnen aus Wittlich. Die Erstellung der passiven Schutzeinrichtung erfolgt durch die Firma Schüer GmbH aus Zerf und die Markierung wird von der Firma Volkmann & Rossbach GmbH aus Montabaur aufgebracht.

Die Kosten für die Gesamtbaumaßnahme betragen rd. 2,8 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

Der LBM Cochem-Koblenz bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die erheblichen Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten.
Mit Fertigstellung der Maßnahme wird die Verkehrsinfrastruktur in der Region weiter systematisch verbessert.