A 60 / A 63 - AK Mainz Süd; Bauarbeiten dauern länger

Nach der Betonage der Brückenplatte am Autobahnkreuz Mainz Süd haben sich an der neuen Platte oberflächige Risse gebildet. Derzeit wird die Ursache des Schadens untersucht. An der Schadensbeseitigung wird mit Hochdruck gearbeitet. In der Folge wird der Verkehr auf das neue Brückenbauwerk im Frühjahr 2021 umgelegt, statt wie ursprünglich geplant im Spätsommer.

Die Baustelle besteht aus zwei getrennten Bauphasen. In der ersten Bauphase wurde die südliche Autobahnbrücke in Fahrtrichtung Bingen-Frankfurt im November 2017 abgerissen und dann mit dem Neubau begonnen. Die Unterbauten (Tiefgründungen, Fundamente, Widerlager und Stützen) sind hergestellt. Im Frühjahr dieses Jahres wurden die Stahlträger auf die Widerlager aufgelegt. Ende Juni wurde die Fahrbahn auf die Träger aufbetoniert. Auf dieser Brückenplatte wurden nun oberflächige Risse festgestellt, die beseitigt werden müssen, bevor die erste Bauphase erfolgreich abgeschlossen werden kann.

In der zweiten Bauphase soll das nördliche Bauwerk in Fahrtrichtung Frankfurt-Bingen abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden. Der Abbruch wird derzeit vorbereitet. Die zweite Bauphase kann jedoch erst beginnen, wenn die A 60-Brücke in Fahrtrichtung Bingen nach Frankfurt fertiggestellt ist. Sobald ein aktualisierter Bauzeitenplan vorliegt, wird der LBM Worms, Projektbüro Mainzer Ring, darüber informieren.

Die Bauarbeiten für den Ersatzneubau von zwei parallel liegenden Straßenbrücken im Autobahnkreuz (AK) Mainz-Süd haben im Frühjahr 2017 begonnen. Das bautechnisch anspruchsvolle Projekt muss unter laufendem Autobahnverkehr abgewickelt werden. Die A 60 hat eine durchschnittliche Verkehrsbelastung in diesem Bereich von bis zu 90.000 Fahrzeugen pro Tag in der Summe beider Fahrtrichtungen. Die A 63 zwischen dem Autobahnkreuz Mainz-Süd und der Anschlussstelle Klein-Winternheim hat eine Verkehrsbelastung von bis zu 75.500 Fahrzeugen pro Tag.